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Rotary Club Braunschweig-Hanse meets Wegbereiter: Zweijährige Zusammenarbeit wird fortgesetzt!

Seit Sommer 2017 kooperieren der Rotary Club Braunschweig-Hanse und das Projekt Wegbereiter erfolgreich. Bis dato haben knapp 100 Ratsuchende von der Kooperation profitiert.

Eine Basis für die Beratung bildet u.a. die Durchführung eines psychologischen Testverfahrens (bereitgestellt von der HR Diagnostics AG) zur Erhebung individueller Stärken. Ein Team aus Projektmitarbeitern der Zentralen Studienberatung und einer Gruppe engagierter Rotarier, die das Netzwerk von ROTARY nutzbar machen, begleitet im Anschluss durch Auswertungsgespräche usw. die interessierten Studienzweifelnden und Neudurchstartenden nach dem Abbruch in Ausbildung, ein anderes Studium oder zum anvisierten Studienerfolg.

Marcus Voitel, Andreas Frintrup, Dr. Jan Spies Bildnachweis: privat/TU Braunschweig

In diesem Sommer übernimmt Dr. Jan Spies den Berufsdienst von Andreas Frintrup und wird die Koordination der strategischen/operativen Zusammenarbeit fortsetzen.

Wir sagen Danke an Andreas, auf WIEDERsehen und freuen uns über das gemeinsame Beziehungsangebot, mit dem wir hier aufwarten können.

Marvin: „Das Fach war mir einfach zu abstrakt (…). Ich wollte gerne etwas „Richtiges“ schaffen“

Marvin, Ausbildung zum Industriekaufmann, zuvor Wirtschaftsinformatik

Die ersten Zweifel am Studieren kamen mir im Sommer 2018. Ich war zu diesem Zeitpunkt im zweiten Semester Wirtschaftsinformatik an der TU Braunschweig eingeschrieben. Das Fach war mir zu abstrakt. Ich konnte mir nicht so wirklich etwas darunter vorstellen. Erklärt habe ich es mir damit, dass man in den ersten Semestern nur die Grundlagen kennenlernt, wie man es von vielen Menschen hört. Sei es Familie, Freunde oder auch die Professoren und Professorinnen der ersten Vorlesungen: „In den ersten Semestern wird aussortiert, dann geht es richtig los.“ Das habe ich sehr häufig gehört. Als es dann im dritten Semester spezifischer wurde, habe ich gemerkt, dass das Studienfach nichts für mich ist. Mir fehlte schlicht und einfach das spezifische Interesse. Trotzdem habe ich es vorerst fortgeführt. Ich bin zu Vorlesungen gegangen, habe die Übungen besucht und Hausaufgaben pflichtbewusst gemacht. Im Dezember hat es mir dann gereicht. Ich war mir so unsicher, ob ich weitermachen sollte oder nicht, deshalb habe ich nach Hilfe gesucht.

Nach einer kurzen Suche im Internet bin ich auf „die“ Wegbereiter gestoßen. Ich habe mir zunächst einige der Blogeinträge durchgelesen und mich dazu entschieden, ihnen eine E-Mail zu schreiben. Ich bekam sehr zeitnah eine Antwort und auch gleich einen Vorschlag für ein erstes Gespräch zugesandt. Dieses Gespräch fand wenige Tage später mit Marcus und Susann statt. Ich weiß noch sehr genau, dass ich vor diesem Gespräch aufgeregt war. „Ist mein Problem überhaupt ein Thema?“, „Mache ich mich nicht vielleicht lächerlich, schließlich studiere ich ja ‚erst‘ drei Semester?“; aber es wurde mir sehr schnell klargemacht, dass ich mir darüber keine Gedanken machen muss. Nach diesem ersten Gespräch war ich mir dann auch sicher: Dieses Studium führe ich nicht weiter fort. Generell gab es im ersten Gespräch eine Orientierungsphase mit den Fragen: „In welche Richtung soll es gehen? Welche Richtungen stehen mir zur Auswahl? Ein anderer Studiengang? Duales Studium? Eine Ausbildung?“. Relativ schnell wurde klar, dass mir der praktische Teil im Studium fehlt. Ich wollte gerne etwas „Richtiges“ schaffen. Mich zugehörig fühlen. Sagen können: „Da habe ich dran mitgearbeitet, das ist mein Ergebnis.“ Dieses Gefühl hatte ich während des Studiums nicht, auch wenn ich dort natürlich Klausuren geschrieben und auch bestanden habe. Doch diese Ergebnisse waren mir nicht „real“ genug. Ich brachte dann den Ausbildungsberuf des Industriekaufmanns in das Gespräch ein, für den ich mich nach weiteren Gesprächsterminen entschieden habe.

Dafür hat Marcus mir immer wieder Denkanstöße zukommen lassen. Sei es im Gespräch oder durch Methoden, die ich zuhause selbst bearbeiten bzw. durchführen konnte. Außerdem habe ich am Berufsprofiling-Test des Rotary Club Braunschweig-Hanse teilgenommen. Dort wurden mir meine Stärken und Schwächen noch einmal vor Augen geführt und meine Entscheidung zur Ausbildung unterstützt. Ein Termin bei der Agentur für Arbeit hat mich ebenfalls in meiner Entscheidung bestärkt, und mir wurde bei der Erstellung meiner Bewerbungsunterlagen sehr geholfen. Zudem waren auch Fragen wie „In welchem Ort absolviere ich die Ausbildung?“ und „Wie erzähle ich meinen Eltern von der Entscheidung?“ Themen in den Gesprächen und dem ständigen E-Mailkontakt. Auch diesbezüglich wurde ich mit sehr guten Tipps versorgt und mir wurde Sicherheit vermittelt.

Aktuell befinde ich mich noch in der Zeit zwischen Studium und Ausbildung, die am 01.08.2019 beginnt. Die Ausbildung werde ich dann bei Bertrandt in Tappenbeck absolvieren. In der Zwischenzeit arbeite ich viel in meinem Nebenjob, um die Zeit bis zum Beginn zu überbrücken und freue mich schon sehr auf den Beginn. Ich habe ein gutes Gefühl, dass diese Ausbildung zu mir passt.

Würde ich anderen „die“ Wegbereiter empfehlen? Auf jeden Fall! Ich wurde dort sehr freundlich empfangen; ich wurde ernst genommen und habe wirklich gute Tipps, Hinweise und Methoden bekommen, die mir bei meinem Entscheidungsprozess geholfen haben. Ganz besonders toll fand ich, dass es keine einfache Berufsberatung war, sondern es auch um mich als Menschen ging. Es wird nicht nur versucht, einem bei der Berufs- oder Studienwahl zu helfen, sondern auch wie man mit persönlichen Problemen umgeht, die damit einhergehen.

Theresia: „You’ll never know until you try“

Theresia, Bachelorabschluss Umweltnaturwissenschaften, TU Braunschweig

Mindestens einmal im Leben steht man an einer Kreuzung an man hofft, man sei noch 5 Jahre alt und die Eltern einem sagen, was zu tun ist. Man weiß nicht, welche Richtung man gehen soll. Ob es die richtige Entscheidung ist. An der man hofft, Welche Entscheidung am besten sei. Doch diese Entscheidung kann uns keiner abnehmen. Es liegt an uns, welchen Weg wir einschlagen und welchen wir als richtig erachten. Auch wenn es uns sehr schwer fällt, wir verzweifelt sind und nicht mehr weiter wissen. Auch wenn wir nachts weinend im Bett liegen und an uns zweifeln. Mindestens einmal im Leben stellen wir uns die Frage, welche Richtung soll ich gehen? Wo führt mich mein Weg hin?

Diesen Moment habe ich während meiner Studienzeit gehabt. Ich war mir sicher, ich habe eigentlich den richtigen Weg eingeschlagen. Es ist mein Traumberuf. Doch dann gab es eine Mauer, die unüberwindbar erschien, die mein Leben veränderte. Negativ oder positiv. Ein Hindernis, welches meine ganze Zukunft, meinen Werdegang bestimmen wird. Ein Hindernis, welches mich verzweifeln ließ, welches alles auf den Kopf stellte. Doch was sollte ich tun? Wie soll es weitergehen? Was kann ich machen? Soll ich aufhören oder weiterkämpfen, bis zum Schluss? Wer kann mich verstehen? Wer kann mir helfen? Bin ich alleine? Ich habe bereits Hilfe bei der psychotherapeutischen Beratungsstelle in Braunschweig gesucht, um gegen den Hauptgrund meines zukünftigen Versagens anzugehen. Doch stelle ich mir weiterhin die Fragen, was wäre, wenn ich es nicht schaffe?

 Wenn meine Schwäche überwiegt und ich nicht so weitermachen kann? Da fand ich im Warteraum der Beratungsstelle die Flyer der Wegbereiter. Ich informierte mich übers Internet von diesem Angebot. Doch können sie mir wirklich helfen? Können sie wirklich meine Lage verstehen? Werden sie mich auch nicht auslachen? Ich nahm allen Mut zusammen und meldete mich bei der Beratungsstelle. Meine Verzweiflung brachte mich dazu, über einen Studienabbruch nachzudenken. Ich brauche Hilfe, da ich keine Ahnung hatte, wie so etwas funktionierte. Nach dem ersten Händedruck habe ich mich geborgen gefühlt. Ich fühlte mich verstanden und meine ganzen Ängste waren wie verflogen. Ich war nicht alleine. Es fühlte sich an, als würde ich mit meinem Berater an dieser Kreuzung stehen, an der ich nicht weiterwusste. Mit ihm konnte ich über die möglichen Wege reden; welche Vor- und Nachteile entstehen könnten; dass es nicht beschämend ist, Schwäche zu zeigen. Sie gaben mir Zuspruch, Mut und Kraft für das zu kämpfen, was ich will.

Ich kämpfte weiter. Ich gab nicht auf. Mit Erfolg. Ich überwand die Mauer und schaffte es so ins Ziel. Nun habe ich meinen Bachelorabschluss und das trotz großer Zweifel. Ich habe dadurch Stärke gefunden, mein Selbstbewusstsein stieg und ich bin stolz. Überglücklich, weiter gemacht zu haben. Und dass auch dank der Wegbereiter. Für all jene, die Zweifel haben, nicht weiterwissen, würde ich die Wegbereiter immer weiterempfehlen. Auch wenn ich doch nicht mein Studium, wie gedacht, abgebrochen habe, so haben sie mir weitergeholfen, in dem sie mir gezeigt haben, dass ich nicht aufgeben möchte. Dass ich weitermachen will. Dass ich meinen Job liebe. Und dass man für etwas was man liebt, kämpfen sollte. Aber auch, dass es keine Schande ist, einen neuen Weg einzuschlagen. Dass man keine Angst davor zu haben braucht. Dass ein neuer Weg auch ein neuer Anfang ist. Und dass dies immer eine neue Chance mit sich bringt.

Bereits Walt Disney hat diesen einen Satz erwähnt, der jedem im Gedächtnis bleiben sollte, egal ob er weiter studieren möchte, oder einen neuen Weg einschlagen will und sich nicht traut:

„You’ll never know until you try“

Foto: Kreutzmann, TU Clausthal

Kevin Marcel: „Ganz wichtig ist, wie man mit der Situation des Studienzweifels umgeht!“

Kevin Marcel, Alternative Bankkaufmann, zuvor Elektro- und Informationstechnik

Schon seit einiger Zeit verließ mich die Motivation in meinem Studiengang zum Elektro- und Informationstechniker, da mir besonders der Bezug zur Praxis gefehlt hat. Zuvor hatte ich nach Abschluss meines Abiturs die Hochschulzugangsberechtigung erworben. Weil es sich interessant anhörte und als sehr praxisnah beschrieben wurde, fing ich das Studium an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften an und konnte mich auch am Anfang noch gut damit identifizieren. Es waren viele neue Themen und viel Theoretisches was dort auf einmal auf mich zu kam. Ich fing an mir Gedanken zu machen, ob das wirklich das Richtige für mich ist und ob es nicht noch viele andere Sachen geben könnte, die mir besser gefallen würden. So fingen die ersten Zweifel an, die dann auch die Motivationslosigkeit mit sich brachten.

Nach langem Überlegen und einigen studieninternen Beratungen bei Beratungsstellen der Ostfalia Hochschule, die mir allerdings nicht wirklich helfen konnten, bin ich durch die Braunschweiger Zeitung auf das Projekt Wegbereiter aufmerksam geworden. Daraufhin habe ich mich im Internet erkundigt, wie mein weiteres Vorgehen auszusehen hat.

Heute bin ich Auszubildender im zweiten Lehrjahr der Bausparkasse Schwäbisch Hall und dankbar, dass das Projekt Wegbereiter mir gerade in dieser schweren Findungsphase zur Seite stand und mir bei allem was so angefallen ist unter die Arme griff. Ich war überrascht, wie schnell ein Treffen zu einer Beratung stattfinden konnte und wie groß das Interesse an meiner Person war. Denn im Gegensatz zu anderen Beratungsstellen, hat man hier gemerkt, dass die Berater eine Lösung finden möchten und das am liebsten mit mir zusammen. Die Agentur für Arbeit hat mit mir eine Art „Bedarfsgespräch“ geführt, um heraus zu finden in welche Richtung ich beruflich weitergehen möchte und was dabei ausgeschlossen werden kann. Dabei wurde ich darin bekräftigt, eine Ausbildung im Finanz- und Bankensektor oder als Industriekaufmann anzufangen, da dies mit meinen Interessen übereinstimmte. Außerdem hat die Agentur für Arbeit sich meine Bewerbungsunterlagen angeschaut und überarbeitet, sie hat mir Stellenangebote herausgesucht und meine Unterlagen zur Ausbildungssuche an sämtliche Kontakte mit Empfehlung weitergegeben. Bei den Studienberatungen hat man gemerkt, dass der Fokus auf die Fortsetzung des Studiums oder auf einen Studiengangwechsel gelegt wurde, aber alle weiteren Möglichkeiten wie z.B. der Ausbildungsmarkt nicht in Betracht gezogen wurden. Ich hätte mir gewünscht, dass ich schon früher z.B. über die Hochschule auf das Projekt Wegbereiter aufmerksam gemacht worden wäre*.

Nachdem meine Bewerbungsunterlagen überarbeitet wurden, kamen auch schon die ersten Zusagen rein. Keine paar Tage später meldete sich die Bezirksdirektorin der Bausparkasse Schwäbisch Hall auf meine Bewerbung und lud mich sofort zu einem Bewerbungsgespräch in die Volksbank Wolfenbüttel eG ein. Das Ganze ging dann so schnell, dass ich direkt zu dem Assessment Center in Schwäbisch Hall eingeladen wurde, dieses bestanden habe und anschließend den Vertrag zum Bankkaufmann im Außendienst unterschrieben habe. Nun bin ich als Bankkaufmann im Außendienst in meiner Heimat und in der Umgebung unterwegs und darf Menschen bei der Erfüllung ihrer Wohnträume oder bei dem Aufbau von Vermögen und Vorsorge für das Alter weiterhelfen.

Abschließend kann ich behaupten, dass die Beratung durch das Projekt Wegbereiter, zumindest was mich betrifft, erfolgreich und umfassend war. Jedem, der nicht genau weiß, ob er richtig aufgehoben ist in seinem Studiengang, empfehle ich, sich einmal einen anderen Blickwinkel einzuholen und vielleicht mal zu schauen, was es sonst noch so gibt, bevor man sich in etwas verrennt und nicht weiter weiß.

Ganz wichtig ist, wie man mit der Situation umgeht! Denn ein Studienwechsel, oder gar ein Abgang, ist nichts Verwerfliches. Im Gegenteil, wenn man etwas gefunden hat, was einem besser gefällt und man selbst merkt, dass Zweifel aufkommen, dann braucht man etwas Mut zur Veränderung um aus einer Situation mit der man vielleicht nicht ganz zufrieden ist, eine bessere zu machen. Ich habe den ersten Schritt gemacht, indem ich mich für eine Beratung entschieden habe. Der erste Schritt ist immer der schwerste. So ist der Stein ins Rollen gekommen.

Bei Bewerbungen auf Ausbildungsplätze ist es hilfreich, wenn Arbeitgeber die „dringend“ Auszubildende suchen, sich auch dementsprechend verhalten und nicht monatelang auf eine Antwort von sich warten lassen, also das Zusammenspiel von Arbeitgebern und Agentur für Arbeit hat definitiv noch Potential nach oben. Ich hoffe für die nachfolgenden Ausbildungssuchenden, dass dort Änderungen in naher Zukunft eintreten werden.

Foto: privat

* Kommentar: Die Zentralen Studienberatung der regionalen Hochschulen beraten neutral und ergebnisoffen. Anders als durch Kevin Marcel angesprochen, ist es nicht die Absicht einer Zentralen Studienberatung Studierende, die an einem Studienerfolg zweifeln, einseitig zu beraten oder gar zu einem Studienverbleib zu drängen. Daher: Traut euch ins Beratungs- und Helfersystem einzusteigen und „eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete“, um eine gute Beratung als gemeinsames Produkt zu erleben!

 

Annabelle: „Mit einem großen Fragezeichen im Kopf ging ich zum ersten Beratungsgespräch“

Annabelle, Technische Produktdesignerin

Nachdem ich 2016 nach einer intensiven Lernphase für Ingenieurmathematik 1 erfuhr, dass ich die Klausur wieder nicht bestanden hatte, war mir klar, dass ich etwas ändern muss und es so nicht weitergehen kann. Mein 8. Semester meines Studiums der Umweltingenieurwesen an der Technischen Universität Braunschweig hatte gerade begonnen und ich schaute mich nach alternativen, regionalen Studiengängen an der Ostfalia um. Ich bewarb mich dort zum Wintersemester für Bio- und Umwelttechnik.

Meine WG-Mitbewohnerin hat mich damals auf das Projekt „Wegbereiter“ aufmerksam gemacht. Sie gab mir einen Flyer auf dem Begriffe wie „Studienzweifel?“ und „Orientierungslos?“ draufstanden. Orientierungslos – das war ich und Studienzweifel hatte ich auch! Also schrieb ich eine E-Mail an Marcus Voitel und wir vereinbarten einen persönlichen Termin. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon eine positive Zusage für die Ostfalia. Außerdem hatte ich die unangenehme Nachricht meines Studienabbruchs meinen Eltern auch schon überbracht.

Mit einem großen Fragezeichen im Kopf ging ich zum ersten Beratungsgespräch. Ich wusste nicht,…

  • …ob ich dieses Studium an der Ostfalia wirklich machen wollte,
  • …ob ich vielleicht doch eine andere Richtung einschlagen möchte,
  • …ob ich weiter studieren oder doch lieber eine Ausbildung machen möchte.

Ich wusste nur, dass ich so nicht weitermachen kann, dass mir das Studium an der TU zu theoretisch war und mir der praktische Bezug fehlte. In meinem ersten Beratungsgespräch konnte ich dann das erste Mal über all meine Bedenken und Gedanken zu meiner Zukunft sprechen. Es tat mir sehr gut, einfach mal mit jemandem, neutral, über meine Studienzweifel und die dadurch resultierenden Zukunftsängste zu sprechen. Außerdem durfte ich lernen, dass ich nicht alleine mit diesem Problem bin, dass es viele gibt, die zweifeln und nach längerer Zeit ihr Studium abbrechen oder wechseln. Das war sehr wichtig für mich, denn wenn man sich erst mal eingesteht, dass man etwas vielleicht nicht schafft und „aufgeben“ muss, versteckt sich das Selbstbewusstsein neben dem Selbstvertrauen im Keller und will nicht mehr rauskommen. Während der Beratungsgespräche und auch Zuhause hatte ich die (Haus-)Aufgabe, mir Gedanken, über die Dinge, die ich kann, die ich will und die ich nicht mehr will, zu machen.

All diese Hilfestellungen zur Selbstreflexion und die Unterstützung, die mir vom Projekt „Wegbereiter“ und seinem Netzwerk entgegenkam, haben mir sehr geholfen Ordnung in meinen Kopf zu bringen. Ich habe dann für mich entschieden, dass eine duale Ausbildung „richtiger“ für mich ist. Von Marcus habe ich in den Beratungsgesprächen Adressen von und Tipps für weitere Beratungseinrichtungen und für das gestärkte Vorgehen im Bewerbungsprozess bekommen. Dann kamen die ersten Eignungstest und Bewerbungsgespräche und schlussendlich die Zusage von ThyssenKrupp in Kiel.

Seit September 2017 mache ich nun dort eine Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin und ich bin froh, dass ich mich damals gegen die Beendigung meines Studiums entschieden habe. Ich habe sehr viel Spaß am Lernen mit Praxisbezug, am Arbeiten und dem direkten Feedback, das man von Arbeitskollegen bekommt. Mir hat das Projekt „Wegbereiter“ sehr geholfen, da ich von meinen Eltern bei Studienfragen nicht viel Hilfe erwarten konnte. Beide haben nicht studiert und kennen die Gedanken, die man sich als Studentin macht gar nicht und wissen auch vieles übers Studieren nicht – woher auch? Mir wurden viele Möglichkeiten in den Beratungsgesprächen aufgezeigt, die ich vorher nicht wirklich in Betracht gezogen habe, und ich habe mich durch die intensive Reflexion nochmal besser kennengelernt.

Rückblickend auf diese Zeit, kann ich nun sagen, dass es der richtige Weg war, den ich gegangen bin. Auch wenn ich nicht mit einem Abschluss aus meiner Studienzeit herausgegangen bin, habe ich sehr viel gelernt, sowohl über mich selbst, als auch was Lernkompetenzen und Wissen angeht. Ich habe gelernt, dass „aufgeben“ bzw. etwas vorzeitig beenden nicht zwingend etwas Schlechtes sein muss, sondern auch bedeuten kann, den Mut für etwas unbekanntes Neues zu haben.

Foto: privat

 

Admin1337: Der Studienabbruch ist kein Dilemma, sondern kann auch ein Aufbruch sein!

Admin1337,  Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

In meinem Studium der Wirtschaftsinformatik hatte ich schon eine ganze Weile keine Lust mehr, da mir die Inhalte zu praxisfremd waren. Auch wurde das angesparte Geld für die Bewahrung meines Lebensstandards leider auch immer weniger. Ich hatte zuvor nach der Ausbildung zum IT-Systemelektroniker mit der Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker meine  Hochschulzugangsberechtigung erworben und das Studium der Wirtschaftsinformatik an der Ostfalia begonnen – meine Erwartungen an das Studium erfüllten sich nicht.

Ich habe dann direkt den Kontakt zu den Professoren der Ostfalia Hochschule gesucht, die mir die Studienberatung ans Herz gelegt haben. Ich wollte zu diesem Zeitpunkt schon direkt (ohne eine Beratung an der Hochschule) aus meinem Studium ausscheiden, doch leider war diese Beratung nur eingeschränkt für mich hilfreich, da ich das Studium eindeutig nicht weiterführen wollte.

Als ich von dem Angebot des Wegbereiter-Netzwerks las, ich glaube, es war in einer Zeitung, habe ich erst einmal daran gezweifelt, da ich bis jetzt noch keine guten Erfahrungen mit Beratungseinrichtungen gemacht hatte. Deshalb suchte ich auch (zunächst) nicht den direkten Weg zur Agentur für Arbeit (,da mir Freunde von schlechten Erfahrungen berichteten, was in meinem späteren Fall nicht zutraf).

Das war jedoch unbegründet. Ich war überrascht wie zeitnah das Treffen stattfinden konnte und wie viel Zeit sich genommen wurde. Die Erstanlaufstelle an der Hochschule wie auch die anderen Netzwerkpartner wie die Industrie- und Handelskammer und die Agentur für Arbeit (in meinem Fall) haben sich sehr viel Mühe bei der Überarbeitung meiner Bewerbungsunterlagen gegeben und mir einige Stellenangebote herausgesucht. Letztlich war ich überrascht, dass mit den neuen Unterlagen plötzlich so viele Firmen ihr Interesse bekundeten.

Ich fand dann einen Arbeitsplatz als Administrator bei einem Arbeitgeber in der Nähe des naturhistorischen Museums in Braunschweig, also ziemlich in der Nähe des TU-Campus, so dass ich auch mittags weiterhin die Mensa besuchen konnte. Der Einstieg ist sehr zufriedenstellend verlaufen, dennoch habe ich meinen Arbeitsplatz inzwischen wieder gewechselt und arbeite seitdem in Hannover, auch als Administrator, und bin sehr dankbar für die niederschwellige Unterstützung in der Zeit der Entscheidungsfindung nach dem Studienzweifel. Ich kann die regionale Beratungs- und Begleitstruktur uneingeschränkt jedem empfehlen, der den Entschluss gefasst hat, sein Studium vorzeitig zu beenden.

 

 

 

Foto: Merle Janßen

 

Elisa: „Wie kann ich „besser scheitern“? Das Lehramt ist keine Einbahnstraße!“

Elisa, 25 Jahre, Masterstudiengang Mathematik/Englisch auf Lehramt, TU Braunschweig

Elisa hat bereits im Oktober 2017 einen Blogbeitrag in Zusammenarbeit mit Wegbereiter veröffentlicht: https://www.wegbereiter-studienabbruch.de/elisa-dittmann-will-ich-wirklich-lehrerin-werden/. Wir sind froh, dass wir hier den 2. Teil des Interviews veröffentlichen zu können:

Marcus: Wie bist du konkret vorgegangen?

Elisa: Ich habe mir außerdem so detailliert wie möglich die Aufgaben und Fähigkeiten einer Lehrerin aufgeschrieben und mit den Tätigkeiten und benötigten Kompetenzen in meinem Wunschberuf verglichen – ihr werdet sicher überrascht sein, wie groß die Schnittmenge zwischen dem Lehramtsberuf und anderen Jobs ist. Dieser Vergleich hat mir in den Vorstellungsgesprächen sehr geholfen zu begründen, warum ich als Lehramtsstudierende für den Beruf qualifiziert bin und ihn gut ausüben werde.

Marcus: Würdest du deine damals geäußerten Statements nochmals wiederholen? Mit etwas Abstand. Für was steht der Quereinstieg?

Elisa: Ich würde meine damaligen Statements sofort nochmal genauso äußern! Zweifeln ist okay und völlig menschlich. Die Frage ist, was man daraus macht – ich habe es als Chance gesehen, meinen Horizont zu erweitern, die aktuelle Situation zu hinterfragen und meine Zukunft nochmal ganz aktiv in die (für jetzt) richtige Richtung zu lenken. Vielleicht folgt auf Zweifel auch nur die Erkenntnis, dass alles gut ist wie es ist oder es folgt eine kleine Kurskorrektur. Nicht für jeden entwickeln sich Studienzweifel zu einem kompletten Neusetzen der Segel.

Die Arbeit mit Menschen hat mir immer viel Spaß gemacht, sodass die Studieninhalte für mich immer Relevanz hatten und ich gerne auf Lehramt studiert habe. Seit ich die ersten Unsicherheiten in meiner Studienwahl verspürt habe ist meine Motivation, richtig gute Leistungen im Studium zu erbringen, sogar schlagartig angestiegen. Um mir die Möglichkeit offen zu halten, nach dem Studium in die freie Wirtschaft zu gehen und konkurrenzfähig zu sein, wusste ich, dass sehr gute Studienleistungen entscheidend sind. Ich bin mir sicher, dass besonders mein Masterabschluss nicht so überragend ausgefallen wäre, wenn meine Gedanken stets bei dem Berufsziel der Lehrerin geblieben wären, weil bei dem aktuellen Lehrermangel keine Konkurrenzsituation unter Lehrkräften existiert und man sich seines Jobs quasi sicher sein kann.

Ich betrachte einen Quereinstieg als einen Ausdruck von Bereitschaft und Fähigkeit, sich selbst und seine Wünsche zu reflektieren, zu hinterfragen und dementsprechend seine beruflichen Pläne anzupassen. Reflexionsfähigkeit und den Mut, nicht den (oft) einfacheren, bereits vorgegebenen Weg zu gehen, sind tolle Eigenschaften, die bei möglichen Arbeitgebern super ankommen. Ansonsten habe ich gemerkt, dass eine offene Persönlichkeit und meine Auslandserfahrungen sehr gut angekommen sind.

Marcus: Wie stehst du zu den Begriffen „Scheitern“ sowie „Zweifel“, und was lernt man aus deinem Weg? Hat sich etwas verändert?

Elisa: „Scheitern“ ist ein so hartes Wort, das mit einem beruflichen Kurswechsel in der heutigen Zeit gar nicht übereinpasst und in diesem Kontext einfach nur veraltet ist. Ich finde ein beruflicher Kurswechsel zeugt von Reflexionsfähigkeit, Mut und oft auch Ausdauer. Ich habe mich mit 18 dazu entschieden, Lehrerin zu werden. Sechs Jahre später war ich eine andere Person als zu Beginn des Studiums. Ich habe mich in der Studienzeit weiterentwickelt, meinen Horizont erweitert und Erfahrungen gemacht, die meinen Blick auf das Berufsleben und besonders den Lehramtsberuf verändert haben, sodass ich für mich bemerkt habe, dass mein Berufswunsch von damals nicht mehr mit den Wünschen der Person, die ich am Ende des Studiums war, übereinstimmte. Für mich ist meine Geschichte keine des Scheiterns, sondern eine des persönlichen Wachstums, der Veränderung und der Stärke zu wissen, was man im Beruf möchte.

Marcus: Liebe Elisa, vielen herzlichen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Wir wünschen dir alles Gute für deine persönliche Zukunft und hoffen, dass deine Geschichte viele andere Ratsuchende in einer vergleichbaren Situation findet, um Handlungsoptionen aufzuzeigen und die Kraft für erste kleine Schritte zu gewährleisten.

Elisa: Ich danke auch. Und wünsche allen Lesern alles Gute!

Foto: Merle Janßen

 

Elisa: „Wie kann ich „besser scheitern“? Das Lehramt ist keine Einbahnstraße!“

Elisa, 25 Jahre, Masterstudiengang Mathematik/Englisch auf Lehramt, TU Braunschweig

Elisa hat bereits im Oktober 2017 einen Blogbeitrag in Zusammenarbeit mit Wegbereiter veröffentlicht: https://www.wegbereiter-studienabbruch.de/elisa-dittmann-will-ich-wirklich-lehrerin-werden/. Wir sind froh, dass wir sie nun für einen Teil 2 über ihren weiteren Verbleib und wesentliche Tugenden und Kompetenzen sowie Handlungsempfehlungen für einen Quereinstieg gewinnen konnten. Wir öffentlichen das Interview in zwei Akten:

Marcus: Hallo Elisa, was hat sich bis jetzt Neues für dich ergeben?

Elisa: Zum Zeitpunkt des letzten Blogeintrags standen noch zwei Semester des Studiengangs „Master of Education“ vor der Tür, welche ich letztlich erfolgreich absolvierte und mein Studium Ende August beendete.

Der Gedanke, dass der Lehrerinnenberuf nicht das Richtige für mich ist, verschwand jedoch auch während der restlichen Zeit des Studiums nicht, sodass ich mich ein halbes Jahr vor dem geplanten Ende des Studiums entschloss, für Praktika in Unternehmen zu bewerben. Mein Plan war es, praktische Erfahrungen zu sammeln, die mir für anschließende Bewerbungen auf „richtige Jobs“ helfen würden.

Marcus: Und dann? Wie ist es dir gelungen, praktische Erfahrungen zu sammeln?

Elisa: Ich war sehr überrascht, welch positive Resonanz auf meine Praktikumsbewerbungen folgte. Ende Februar unterschrieb ich einen Praktikumsvertrag bei einem großen Versicherer in München, kündigte diesen jedoch nach einigen Wochen wieder, weil ich merkte, dass das Gesamtpaket für mich nicht stimmte. Also bewarb ich mich wieder neu. Nach dem Bewerbertag bei einem Automobilhersteller bekam ich das Feedback, dass ich überqualifiziert für ein Praktikum sei, schon zu viel wisse und mich in dem Praktikum wahrscheinlich langweilen würde. Zunächst ernüchterte mich diese Aussage sehr, denn ich dachte, dass mich Firmen für eine feste Anstellung als Quereinsteigerin nicht in Betracht ziehen würden – falsch gedacht! Motiviert von dem Feedback bewarb ich mich ausschließlich auf feste Anstellungen und bereits die erste Firma, mit der ich in den Bewerbungsprozess startete, entschied sich für mich. Nun arbeite ich seit September in meinem Traumjob.

Marcus: Traumjob? Was heißt das konkret?

Elisa: Mein beruflicher Weg verlief vom Lehramtsstudium direkt in die IT-Branche – das Lehramt ist keine Einbahnstraße! Vor einem Jahr hätte ich mir niemals erträumen können, dass ich direkt nach dem Studium in das Berufsleben starten und dass ich mich als Lehramtsstudierende gegenüber Absolventen*innen anderer toller Studiengänge durchsetzten kann. Lehramtsstudierende bringen in der Wirtschaft gesuchte Fähigkeiten mit, und wenn man den Lehrer*innenberuf unter die Lupe nimmt fällt auf, wie vielfältig und facettenreich das Aufgabengebiet ist und wie vielfältig die Fähigkeiten von Lehrern*innen zu sein haben.

Marcus: Ich kann mir vorstellen, dass dir viele bereits diese Frage gestellt haben. Warum lohnt es sich trotz Lehrermangel einen Quereinstieg zu wagen? Letztlich stellen wir in der Beratung fest, dass viele den umgekehrten Weg ins Lehramt suchen.

Elisa: Eine Reaktion auf meinen Wunsch, den Lehramtsberuf zu verlassen, war natürlich oft, dass ich gerade in der jetzigen Zeit besonders gefragt bin als Lehrerin und eine große Jobsicherheit hätte. Mir ist es aktuell jedoch am Wichtigsten, dass mich der Inhalt meines Jobs erfüllt und ich für die Themen brenne, mit denen ich mich doch den größten Teil des Tages beschäftige. Oft lese ich auch am Wochenende zu dem Themengebiet meines aktuellen Jobs, weil ich dabei so viel Freude und echtes Interesse verspüre. Dieses Bedürfnis, mich auch in meiner Freizeit mit Inhalten des Lehrerberufs auseinanderzusetzen, hatte ich während des Studiums leider nicht.

Marcus: Jetzt haben wir über deinen Weg gesprochen. Ich habe dich von Anfang an als einen sehr reflektierten Menschen wahrgenommen. Aus einer Beobachterperspektive: Welche Tugenden und Kompetenzen sind für einen Quereinstieg hilfreich?

Elisa: Natürlich benötigt man nicht für jeden Beruf die gleichen Kompetenzen, sodass ich hier keine generelle Aussage darüber treffen kann, welche Kompetenzen vorteilhaft sind. Jedoch knüpft die Antwort auf diese Frage perfekt an die vorherige an. Als ich auf mein aktuelles Arbeitsgebiet gestoßen bin, war ich total neugierig, interessiert und habe mir die theoretische Grundlagen des Jobs alleine angeeignet, weil es so viel Spaß gemacht hat, immer mehr davon zu lernen. Dieses Wissen hat in Bewerbungsgesprächen natürlich gezeigt, dass ich ernsthaftes Interesse an dem Beruf habe, bereits erste Kenntnisse mitbringe und bereit bin, mir neue Themengebiete zu erarbeiten die außerhalb meiner Studieninhalte liegen.

Marcus: Was war für dich die größte Hürde? Wovor hattest du am meisten Angst und wie bist du damit umgegangen? Wer hat dich auf deinem Weg unterstützt?

Elisa: Die für mich größte Hürde war zu entscheiden, welcher der nächste berufliche Schritt sein soll – in den Vorbereitungsdienst gehen oder die freie Wirtschaft erkunden? Als ich mich entschieden habe, den Schritt in die freie Wirtschaft zu wagen, habe ich mich durch die Coachings und Termine bei den Anlaufstellen, von denen ich euch in meinem ersten Blog-Post erzählt habe, bestärkt und befähigt gefühlt, die Gestaltung meiner beruflichen Zukunft selber in die Hand zu nehmen. Außerdem war ich durch das positive Feedback aus den Sessions bei den verschiedenen Anlaufstellen der Uni total selbstbewusst und habe eine tiefe Überzeugung gespürt, dass ich einen tollen Job finden werde – und so kam es dann auch (in der Psychologie nennt man das „Self-fulfilling Prophecy”). Bei den Bewerbungsschreiben und der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche haben mich Freunde und Familienmitglieder unterstützt, die selber in der freien Wirtschaft arbeiten und schon einige Erfahrungen mit Bewerbungsprozessen hatten. Jedoch bietet auch der Career-Service der TU Unterstützung bei der Vorbereitung von Bewerbungen an.

Der 2. Teil folgt demnächst.

Foto: Merle Janßen

 

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